Willkommensfest & freie Taufe
Ein besonderer Mensch verdient einen besonderen Willkommenstag.
Eine Zeremonie für euer Kind – ohne Kirche, ohne festes Programm, aber mit allem, was eurer Familie wichtig ist.
Was ist ein Willkommensfest?
Ein Willkommensfest ist eine weltliche Zeremonie, mit der ein Kind in Familie und Freundeskreis willkommen geheißen wird – ohne religiösen Rahmen.
Im Mittelpunkt stehen das Kind, das Versprechen der Eltern und die Menschen, die es begleiten werden. Ort, Ablauf und Länge richten sich nach eurer Familie – und danach, was ein kleines Kind an einem Tag tatsächlich mitmacht.
Was ist eine freie Taufe?
Meist dasselbe wie ein Willkommensfest: eine persönliche Zeremonie für ein Kind ohne kirchliche Bindung.
Manche Familien wünschen sich bewusst symbolische oder spirituelle Elemente, andere ganz bewusst nicht. Beides ist möglich. Entscheidend ist, dass ihr euch darin wiedererkennt.
Unterschied zur kirchlichen Taufe
Die kirchliche Taufe ist ein Sakrament und an eine Religionsgemeinschaft gebunden. Ein Willkommensfest ist frei gestaltbar, konfessionsunabhängig und hat keine kirchenrechtliche Wirkung.
Praktisch heißt das: keine Mitgliedschaft, kein vorgegebener Ablauf, keine festgelegten Texte. Statt Paten im kirchlichen Sinn könnt ihr Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter benennen – mit einem Versprechen, das ihr selbst formuliert.

Warum Kinder bei mir mitgedacht sind
Ich arbeite als Tagesmutter. Der Umgang mit Kindern ist für mich Alltag, nicht Ausnahme.
Das merkt man an ganz praktischen Dingen: Ich weiß, wie lang eine Zeremonie sein darf, bevor ein Zweijähriger genug hat. Ich merke, wenn ein Geschwisterkind sich übergangen fühlt. Und ich habe kein Problem damit, wenn ein Kind mitten in meinem Satz laut wird – ich baue das ein, statt darüber hinwegzureden.
Eine Zeremonie besteht nicht nur aus schönen Worten. Sie lebt von den Menschen, die daran teilnehmen – den großen genauso wie den kleinen.
Wie läuft ein Willkommensfest ab?
Typisch sind Begrüßung, die Geschichte eurer Familie, das Versprechen der Eltern, die Benennung der Wegbegleiter, ein Ritual und ein Schlusswort. Dauer in der Regel 20 bis 30 Minuten.
Kurz ist hier eine Qualität. Ein Kleinkind hat einen eigenen Zeitplan, und eine gute Zeremonie plant das von Anfang an mit ein – inklusive der Möglichkeit, spontan umzustellen.
Mögliche Rituale
Gut funktionieren Rituale, bei denen die Gäste etwas tun dürfen – und die auch für Kinder verständlich sind.
- Ein Wunschbaum oder Wunschbuch, in das alle Gäste etwas eintragen
- Ein Lebenslicht, das die Wegbegleiter gemeinsam entzünden
- Ein Steinritual, bei dem jeder Gast einen guten Gedanken dalässt
- Ein Brief der Eltern, den das Kind später einmal bekommt
- Ein Baum, der zum Kind gepflanzt wird
- Ein kleines Geschwisterritual mit einer eigenen Aufgabe
Geschwister, Großeltern, Paten und Freunde einbeziehen
Über kleine, klar abgesprochene Aufgaben – ein Satz, ein Handgriff, ein Lied. Wichtig ist, dass niemand vorgeführt wird.
Gerade Geschwisterkinder brauchen an so einem Tag eine eigene Rolle, sonst wird der Tag für sie schnell zu einem Tag über jemand anderen. Das bespreche ich immer mit.
Musik und die Geschichte eurer Familie
Musik darf alles sein: Live, vom Band, ein Kinderlied oder das Lied, das im Kreißsaal lief.
Im Gespräch frage ich nach eurer Familiengeschichte: Wie ihr euch auf das Kind vorbereitet habt, was sich verändert hat, was ihr ihm mitgeben wollt. Daraus wird der Text – kein allgemeiner Text über das Wunder des Lebens.
Was kostet ein Willkommensfest?
Ein Willkommensfest mit mir beginnt aktuell bei 500 €. Der genaue Preis hängt von Umfang, Ort und euren Wünschen ab.
Richtwert. Das konkrete Honorar richtet sich nach Umfang, Ort und individuellen Wünschen.
Antworten
Fragen zum Willkommensfest
Was ist ein Willkommensfest?
Ein Willkommensfest ist eine weltliche Zeremonie, mit der ein Kind in Familie und Freundeskreis willkommen geheißen wird – ohne religiösen Rahmen.
Es geht um das Kind, um die Menschen, die es begleiten werden, und um ein bewusstes Versprechen der Eltern. Ort, Ablauf und Länge richten sich nach der Familie – und nach dem, was ein kleines Kind an einem Tag tatsächlich mitmacht.
Was ist eine freie Taufe?
Als freie Taufe wird meist dasselbe bezeichnet wie ein Willkommensfest: eine persönliche Zeremonie für ein Kind ohne kirchliche Bindung.
Manche Familien wünschen sich dabei bewusst spirituelle oder symbolische Elemente, andere ganz bewusst nicht. Beides ist möglich – entscheidend ist, dass sich die Familie darin wiedererkennt.
Was ist der Unterschied zwischen kirchlicher Taufe und Willkommensfest?
Die kirchliche Taufe ist ein Sakrament und an eine Religionsgemeinschaft gebunden. Ein Willkommensfest ist frei gestaltbar, konfessionsunabhängig und hat keine kirchenrechtliche Wirkung.
Praktisch heißt das: keine Mitgliedschaft, kein festgelegter Ablauf, keine vorgegebenen Texte. Statt Paten im kirchlichen Sinn könnt ihr Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter benennen – mit einem Versprechen, das ihr selbst formuliert.
Wie läuft ein Willkommensfest ab?
Meist: Begrüßung, die Geschichte der Familie, das Versprechen der Eltern, die Benennung der Wegbegleiter, ein Ritual und ein Schlusswort. Dauer in der Regel 20 bis 30 Minuten.
Kurz ist hier eine Qualität. Ein Kleinkind hat einen eigenen Zeitplan, und eine gute Zeremonie plant das von Anfang an mit ein – inklusive der Möglichkeit, spontan umzustellen.
Was kostet ein Willkommensfest oder eine freie Taufe?
Ein Willkommensfest mit Gabriela Goy beginnt aktuell bei 500 €. Der genaue Preis hängt von Umfang, Ort und euren Wünschen ab.
Richtwert. Das konkrete Honorar richtet sich nach Umfang, Ort und individuellen Wünschen.
Können Kinder bei einer freien Trauung eingebunden werden?
Ja, und zwar so, dass es für die Kinder wirklich funktioniert – altersgerecht, kurz und ohne Druck.
Ich arbeite als Tagesmutter und weiß, wie schnell Kinder überfordert sind, wenn eine Zeremonie zu lang wird oder sie eine Rolle spielen sollen, die sie nicht verstehen. Ob Ringkissen, ein eigenes kleines Ritual, ein Satz an die Familie oder Geschwisterkinder bei einer Patchworkfamilie: Wir überlegen gemeinsam, was passt – und haben immer einen Plan B, falls es am Tag selbst anders läuft.
Lernen wir uns kennen?
Das Kennenlernen ist kostenlos und unverbindlich. Erzählt mir kurz, was ihr vorhabt – ich melde mich persönlich zurück.
Ich melde mich persönlich bei euch.